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Eva Bonné
Ferdinand Leopold
Nicolai von Schweder-Schreiner
Ada Dorian
Maria Regina Heinitz
Finn-Ole Heinrich
Susanne Höbel
Sven Lange
Alexander Rolf Meyer

Sven Lange

aus der Jurybewertung


„Die Erzählung Piano.Forte von Sven lange beginnt mit einem Klavierspieler, dessen rechter Ringfinger im Begriff steht, eine falsche Note anzuschlagen. Ein Missgeschick, das eine assoziative Kette von Gedanken und Gefühlen, Erinnerungen und Rückblenden zur Folge hat. Der Klavierspieler, die von ihm begleitete Sängerin und der gemeinsame verstorbene schwule Freund Steffi sind das Zentralmotiv, das mäandernd umspielt wird. Gleich einem Musikstück treibt Sven Lange seine Geschichte voran, oft im Stakkato, dann wieder rhythmisch und sehr melodisch, manchmal abschweifend. Bis zum letzten Satz zieht er uns mit seinem suggestiven Ton in Bann. „Piano.Forte“ ist ein verstörend schöner und überraschender Text, den die Jury unbedingt preiswürdig findet. Herzlichen Glückwunsch.“