Literaturpreise-Hamburg.de

Ursel Allenstein
Ingo Herzke
Susanne Höbel
Isabel Bogdan
Alexander Häusser
Karen Köhler
Dietrich Machmer
Ulrich Koch
Inga Sawade

Ingo Herzke

aus der Jurybewertung


„Die kongeniale Übersetzung dieses außerordentlich anspruchsvollen Textes beeindruckt: „Eine Achterbahnfahrt durch ein Morgen, inklusive sprachlicher Überschläge, eines steilkurvig dahinschießenden Plots und ganz ohne Phantasiebremse“, heißt es im deutschen Klappentext über den Roman – eine Herausforderung für jeden Übersetzer, sowohl die verschiedenen Dialekte und Slangs einzufangen, als auch den Rhythmus und die Ironie ins Deutsche zu transportieren. Das gelingt aufs Eindrucksvollste, denn Ingo Herzke findet deutsche Entsprechungen für ganz unterschiedliche sprachliche Register und verschiedene Arten des Slang: Eine Koreanerin, die gebrochen Englisch spricht, dazu die Mails zweier kalifornischer Twens, die einen ganz eigenen Slang benutzen, und die sprachlich wieder ganz anders angelegten Tagebucheinträge des Protagonisten, eines jüdischen Ostküstenintellektuellen.

Ingo Herzke gelingt es überdies, Witz, Ironie und Tempo des Originals ins Deutsche zu transportieren. Und so konnte der Spiegel diesen Roman auch auf Deutsch als „sehr funny“ bezeichnen.“